HISTORIE

1919

Mit der Errichtung eines selbstständigen Oststadtvikariats an der Altstadtkirche aus Teilen der Nordstadt- (später Paulus-) und der Altstadtpfarrei, beginnt die Geschichte der Ostpfarrei.

1921-27

Der Bau der Wartbergsiedlung, die der Ostpfarrei zugeordnet wird, markiert den Anfang der Besiedlung des Wartberghangs.

1923

Das selbstständige Oststadtvikariat wird zur Pfarrei erhoben. Max Achtnich ist Pfarrer der Ostpfarrei bis 1945. 

1928

Die Kirchengemeinde mietet in der Oranierstraße Nr. 10 Räume für einen Kindergarten, eine Schwesternwohnung und einen Versammlungsraum für die Gemeindekreise an.

1934

In der Wittelsbacherstraße wird das Gemeindehaus der Nordstadtpfarrei erstellt.

Es wird von der Ostpfarrei mitbenutzt. In der Folgezeit entwickelt sich die Oststadtpfarrei in zwei Teile auseinander: Südlich der Bahnlinie orientiert man sich in Richtung Altstadtkirche bzw. Oranierstraße, nördlich davon in Richtung Nordstadtgemeindehaus.

23. FEBURAR 1945

Beim Großangriff auf Pforzheim wird auch die Altstadtkirche zerstört. Das gottesdienstliche und sonstige gemeindliche Leben in der Ostpfarrei findet in der Folgezeit in der St. Trudpert Kapelle, im Pfarrhaus in der Gotenstraße 2, in Privathäusern und im Kindergartengebäude in der Oranierstraße statt.

1946-68

Friedrich Allinger wird Pfarrer der Ostpfarrei. Unter seiner Regie entsteht das Gemeindezentrum an der Gerwigstraße 70.

1951

Planungsausschreibung 

april 1952

Brief von Pfarrer Allinger an amerikanische Aliierte »News from Germany, along with friendly greetings« mit der Bitte um Unterstützung. 

23. september 1952

Der Kirchengemeinderat stimmt dem Bau der Markuskirche zu. Die Markusgemeinde hat bereits 100.000 DM an Spenden gesammelt, die Kosten werden insgesamt auf rund 650.000 DM geschätzt. Dank großzügiger Spenden kann mit dem Bau der Kirche begonnen werden. 

11. märz 1953

1. Spatenstich für die Markuskirche

3. sonntag nach trinitatis · 21. juni 1953

Festlicher Gottesdienst zur Grundsteinlegung in der Sakristei

 

Durch ein vorangegangenes Wettbewerbsverfahren werden diese Firmen mit dem Bau der Markuskirche beauftragt: 

Bauplan & Ausführung durch die Architekten Hans Detlev Rösiger und Günther Seemann, Karlsruhe 

Bauleitung durch Baumeister Karl Prestinari, Pforzheim 

Rohbau durch Bauunternehmung Friedrich Stetzler, Pforzheim

 

Weiterer Spendenaufruf durch Pfarrer Friedrich Allinger mit einer Postkartenserie:

28. August 1953

Richtfest

8. August 1954

Einweihung des Gemeindesaals als vorläufiger Gottesdienstraum

1. November 1954

Der Kindergarten öffnet seine Pforten

27. februar 1955 · 14.30 Uhr

Gottesdienst mit Einweihung der Markuskirche im Gemeindesaal in Anwesenheit zahlreicher Festgäste durch Landesbischof Julius Bender. Mit der Errichtung der neuen Kirche werden die südlich der Bahnlinie gelegenen Teile der Markuspfarrei zugeordnet, von der Paulusgemeinde kommen Hängsteigweg und Alter Göbricher Weg hinzu.

 

dezember 1955

Der erste Gemeindebrief erscheint.

15. Juli 1957

Gottesdienst mit Orgel-Weihe zur Vollendung der Innenraumgestaltung durch Prälat Hermann Maas. 

 

Altarkruzifix (Prof. Gorsemann, Bremen) 

Altartisch aus Mamor mit Opfermotiv »Beilmuster« 

Taufbecken (Kunstschlossermeister Rudolf Dietz, Weihnachten 1956) 

Kanzel (Architekten Rösger und Seemann, Karlsruhe) 

Opferstöcke (Graveurmeister Rudolf Bürkle, Karlsruhe)

Ostfenster (Kunstmaler Bauer-Procardo, Pforzheim) 

nach einem Auferstehungsbild von Matthias Grünewald 

Paramente (Martha Pflügel, München): 

Advent (violett) Altar: Leuchter und Sterne / Kanzel: Offenes Tor, Kreuz und Krone 

Passionszeit (violett) Altar und Kanzel: Lamm Gottes mit Kreuz, Dornenkrone 

Christusfeste (weiß) Altar: Christusmonogramm / Kanzel: Krone 

Pfingsten und andere Feste (rot) Altar und Kanzel: Kirchenschiff, Taube und Ankerkreuz 

Trinitatis (grün) Altar: Weinstock und Reben / Kanzel: Korb mit Fischen und Brot 

 

Orgel (Orgelbaufirma E.F. Walcker, Ludwigsburg) bestehend aus 27 Registern mit 2058 Pfeifen, Baujahr 1957

mehr zur Orgel

ostern, 29. märz 1959

In einem Festgottesdienst mit Oberkirchenrat Karl Dürr werden zu Ostern die neuen Glocken geweiht.

Morgen- und Taufglocke

»Wach auf, mein Herz, und singe!«

Mittag- und Trauglocke

»Der Tag ist seiner Höhe nah. Nun blick zum Höchsten auf, der schützend auf Dich niedersah in jeden Tages Lauf!«

Abend- und Gedenkglocke

»Schickt das Herze da hinein, wo Ihr ewig wünscht zu sein!«

Sonntag- und Vaterunserglocke (größte Glocke)

»Laß Deine Augen, Herz und Sinn auf Jesus sein gerichtet hin!« 

1959

Im September bezieht Familie Allinger das neue Pfarrhaus der Markusgemeinde in der Gerwigstraße 64.

1965

10 Jahre Markuskirche

1968 - 78

Adolf Metzger ist Pfarrer der Markusgemeinde. Von 1978 bis 1996 leitet Pfarrer Paul Gromer die Gemeinde.

sonntag invocavit  ·  2. märz 1980

Festgottesdienst zum 25. Jubiläumsjahr der Markuskirche

 

1985

30 Jahre Markuskirche Pforzheimer Zeitung: »Markuskirche: Ein städtebauliches Symbol und Heimat für die Gemeinde.«  

1995

40 Jahre Markuskirche

1997 - 2007

Nach 7-monatiger Vakanz übernehmen Pfarrerin Regina Bauer und Pfarrer Volker Matthaei die Leitung der Markusgemeinde.

2005

50 Jahre Markuskirche

2007

Die Markusgemeinde bekommt ein eigenes Corporate Design.

2009

Nach 2-jähriger Vakanz wird Esther Philipps Pfarrerin der Markusgemeinde.

Pforzheimer Zeitung vom 13. Oktober 2009: »Von Athen nach Pforzheim –Markusgemeinde begrüßt Esther Philipps als neue Pfarrerin«

2012

Die Markusgemeinde bekommt ihren ersten Internetauftritt

www.markusgemeinde-pforzheim.de

2015

60 Jahre Markuskirche

seit september 2015

Rebekka Neubert und Esther Philipps teilen die Pfarrstelle der Markusgemeinde im Job-Sharing-Modell zu je 50%.

Pforzheimer Kurier vom 27. September 2015: »Wir inspirieren uns gegenseitig«