23. Februar: DEN fRIEDEN GESTALTEN - HEUTE!

23. Februar 2019 - Veranstaltungen in der Markuskirche

22. Februar 2019

MIT JUGENDWORTEN

Peace-Poetry-Slam

mit Schüler*innen des Keplergymnasiums am 22.2. um 12.15 Uhr, Markuskirche

23. Februar

OHNE WORTE

Lichtinstallation und offene Kirche am 23.2., 17-19 Uhr als stilles Zeichen für Frieden und gegen Hass.

24.Februar

MIT GESCHLIFFENEN WORTEN: Ein Wettstreit für den Frieden.

Poetry Slam Special: Peace, Love & Poetry

preachers versus poets

am 24.2. um 19 Uhr, Markuskirche

Moderatorin Johanna Klee

Bewirtung in der Pause

Bei einem Poetry Slam treten Poeten und Poetinnen in einem öffentlichen Wettstreit gegeneinander an. Die Beitragstexte müssen selbstverfasst sein und dürfen fünf Minuten nicht überschreiten. Auch Gesang oder Requisiten sind verboten. Wer gewinnt, entscheidet das Publikum per Stimmzettel.

Bei einem Preacher-Slam stehen Predigerinnen und Prediger auf der Bühne.

Am 24. Februar erleben wir beides: "preachers versus poets!" Ein sprachgewaltiger, leidenschaftlicher Wettstreit für den Frieden.

 

Die Veranstaltungen sind eingebettet in das Gedenken der Stadt Pforzheim: Am 23. Februar 2019 jährt sich die Zerstörung Pforzheims zum 74. Mal. In der Nordstadt werden sich wieder die rechtsradikalen Fackelträger versammeln und Widerstand ist zu erwarten. Nicht weit davon entfernt steht die Markuskirche, sie wird beleuchtet und offen sein. Raum für stille Zeichen und Gedanken für den Frieden.

Am Tag davor und am Tag danach bringen leidenschaftliche Wortkünstler*innen mit ihren Worten zum Frieden die Markuskirche zum Klingen:

Zunächst die Schüler*innen des Keplergymnasiums am 22. Februar und dann die "preachers and poets" am 24. Februar.

Die Nordstadtgemeinden laden herzlich zu allen Veranstaltungen ein.

Kontakt

Esther Philipps

Pfarrerin

Telefon (07231) 7767024 oder (0172) 5768862

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Oliver Würslin

Gemeindediakon »Schule – Kirche«

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"FRIEDEN IST ALLES. OHNE FRIEDEN KANN MAN NICHT LEBEN",

sagte der vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland geflohene 17-jährige Mohamed im Interview auf die Frage, was Frieden für ihn bedeutet.

"In Syrien würde ich nächstes Jahr studieren. Hier bin ich in der 9. Klasse. Der Krieg kostet mich 5-6 Jahre."

Bewegende Andachten und Gottesdienste rund um den 23. Februar liegen hinter uns.

Herzlichen Dank allen, die diese Tage gestaltet haben.


»Warum steht auf eurem Transparent FÜRCHTET EUCH NICHT? Furcht ist doch auch etwas Gutes.«

So wurde ich am 23. Februar 2017 auf dem Marktplatz angesprochen, nachdem die Glocken verklungen waren. »Furcht bringt mich doch dazu, etwas zu tun.«

 

Eine so verstandene Furcht, die für mich auch mit Aufmerksamkeit und Respekt zusammenhängt, ist tatsächlich eine gute und wichtige – ähnlich vielleicht wie das Lampenfieber eines Künstlers, das ihn auf der Bühne zu Hochleistungen beflügeln kann, von dem er sich aber nicht überwältigen lassen darf.

Wenn Furcht die Menschen kleinmacht, starr und völlig handlungsunfähig, dann wird sie gefährlich. Und das geschieht dort, wo diskriminiert wird, wo Ängste vor allem, was und wer fremd ist, geschürt werden und eine gesellschaftliche Haltung der Angst entsteht, die einerseits zur Abgrenzung und Abschottung führen und sich andererseits in Wut, Hassreden und Gewalt entladen kann.

 

FÜRCHTET EUCH NICHT ist eine biblische Botschaft. Engel sagen sie zu Menschen, die sich erschrecken. Und dann folgt immer eine Nachricht, die das Leben verändert – die dem Leben eine neue Weite schenkt – und die oft mit einem Auftrag verbunden ist. Auch das biblische »Fürchtet euch nicht!« bringt die Menschen positiv in Bewegung.

 

Ich danke allen, die sich unter diesem Motto in Bewegung gesetzt haben – bei Sturm und Regen – mit so vielen guten Gedanken zu einem Leben in Frieden und Versöhnung hier unserer Stadt Pforzheim und auf der ganzen Welt.

 

Esther Philipps

Pfarrerin der Markusgemeinde


sichtbar unterwegs für den frieden in unserer stadt

Bilder: © Evangelische Kirche Pforzheim


unterwegs im zeichen der zuversicht

Pforzheimer Zeitung, 24. Februar 2017


»FRIEDENSANDACHT DER KINDERTAGESEINRICHTUNGEN«

am 23. Februar um 11 Uhr in der Thomaskirche

Auch die Kleinsten wissen, wie wichtig Frieden ist. mehr


danke …

 

… den Schülerinnen und Schülern des Kepler-Gymnasiums, die mit ihren Bildern und Gedanken sehr eindrücklich gemacht haben, wie wichtig es bleibt, sich für den Frieden einzusetzen,


… den Lehrerinnen und Lehrern, die sie beim Finden der Worte und Bilder unterstützt und begleitet haben,

 

... den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5c der Nordstadtschule mit ihrer Lehrerin für ihren Beitrag, der uns schwungvoll auf unseren Weg schickte.


… der evangelischen Dekanin für ihr eröffnendes Grußwort,


… der Schulleitung der Nordstadtschule für das Dach über dem Kopf dieser Station,


… dem Nordstadt-Jugendtreff für den köstlichen Punsch, der im Sturm wirklich gut getan hat,


… der Polizei und unseren Ordnerinnen und Ordnern, die uns sicher geleitet haben,


… der Gemeinde St.-Franziskus für wunderbare Orgelmusik und Texte, die den Frieden greifbar machten,

 

... der Citykirchenarbeit, der Jugendkantorei, der EJP und den Konfis samt Pfarrer aus Büchenbronn für die beeindruckend beleuchtete Schloßkirche, die Texte von Hund und Katz und anderen klugen Gedanken und die unglaublich schöne Musik – alles kunstvoll ineinander verwoben - ,


… allen, die unsere Arbeit durch Mitdenken, Mitgestalten und Spenden unterstützt haben,

 

… allen, die furchtlos dem Sturm trotzten und uns begleitet haben, die mit uns auf dem Marktplatz die Stille hielten beim Glockengeläut, die ihr Herz geöffnet haben für alte und neue Formen des Gedenkens.



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Kontakt

Esther Philipps

Pfarrerin

Telefon (07231) 7767024 oder (0172) 5768862

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